Hier fehlt ein Zebrastreifen

Was stimmt mit dem Foto nicht? Fehlt da was? (Foto: Ahoi Linz mit Unterstützung von KI)

Was stimmt mit dem Foto nicht? Fehlt da was? (Foto: Ahoi Linz mit Unterstützung von KI)

Sicheres Queren statt täglicher Kampf: Wir fordern einen neuen Schutzweg im südöstlichen Bereich des Linzer Grabens auf Höhe Marienstraße/Kollegiumgasse.

Der Linzer Graben ist – wie viel zu viele Bereiche in der Stadt – stark durch den Kfz-Verkehr geprägt. Der Graben ist aber vor allem aber auch eine wichtige Verbindung für Menschen, die zu Fuß unterwegs sind. Aus allen Himmelsrichtungen kommen Passantïnnen hier an und wollen/müssen die oft stark befahrene Straße queren. Dass es dabei an sicheren und bequemen Querungsmöglichkeiten fehlt, ist offensichtlich, wenn man die Lage vor Ort etwas beobachtet. Zwar hat die Stadt kürzlich einen Bereich als 20-er-Zone deklariert, doch man merkt, dass sich kaum wer an die Geschwindigkeitsbeschränkung hält. Pikanterweise beginnt der 20-er erst auf Höhe des Restaurants „AmGraben“ (Ehemaliger „Wirt am Graben“), davor lassen Autofahrerïnnen den 50-er von der Dametzstraße kommend gerne ausrollen bzw.. beschleunigen auch nochmal …

Ein Lokalaugenschein zeigt, besonders in der Linie Kollegiumgasse/ Marienstraße fehlt eine Querungsmöglichkeit. Auch der zuständige Verkehrsreferent scheint dies so zu sehen: Nachdem ein Bürger Anfang Juli auf die unzufriedenstellende Situation via Instagram aufmerksam gemacht und einen Zebrastreifen im Bereich „Rox“ gefordert hatte, antwortete Mobilitätsstadtrat Mag. Martin Hajart umgehend: „Ok, machen wir!“ – Angespannter-Bizeps-Emoji inklusive.

Montage Ahoi Linz mit Screenshot via instagram.com* auf der Profilseite von martin_hajart, am 08.07.2026 (zuletzt aufgerufen, am 20.08.2026)

Wir begrüßen dieses Bürgeranliegen ausdrücklich! Damit es nicht bei Worten bleibt, bringen wir im Gemeinderat einen Antrag ein. Wir fordern die Einrichtung eines zusätzlichen Schutzwegs an einer passenden Stelle im südöstlichen Bereich des Grabens. Ein Zebrastreifen ist vielleicht ein kleiner Schritt – für Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, kann er einen großen Unterschied machen.

„Der für Verkehr zuständige Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart wird beauftragt, an einer passenden Stelle am süd-östlichen Bereich des Grabens einen zusätzlichen Schutzweg einzurichten.“

Der Beschlusstext im Wortlaut

Ein erster Impuls für eine größere Lösung

Gleichzeitig ist uns bewusst: Eigentlich wären am Graben deutlich weitergehende Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung notwendig, um die Situation für Passantïnnen, Bewohnerïnnen, Kundïnnen, Spaziergängerïnnen und Touristïnnen nachhaltig zu verbessern. Mit einem vermeintlich kleinen Schritt könnte nun aber zumindest eine konkrete Gefahrenstelle entschärft werden. Mittelfristig ist es aber notwendig, eine gesamtheitliche Verkehrslösung für den Bereich Graben / Taubenmarkt / Promenade zu entwickeln, um die Aufenthaltsqualität in diesem Bereich zu erhöhen.


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